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Zu 49 Einsätzen gegenüber 58 im Jahr 2010 mussten die Aktiven der Ortswehr im letzten Jahr ausrücken. Ortsbrandmeister Hinric Elvers berichtete während der Jahreshauptversammlung am Freitag von 37 Brandeinsätzen, zwölf technischen Hilfeleistungen und vielen weiteren Aufgaben bei Veranstaltungen und der Unterstützung von Vereinen, die zusammen 2751 Stunden ehrenamtliche Tätigkeit erforderten.

 

270 Kameraden sind derzeit in der Wehr, darunter 54 Aktive und 24 in der Altersabteilung. Um fünf, auf 25, ist die Zahl der Jugendfeuerwehrmitglieder zurückgegangen, berichtete Jugendwartin Kerstin Schulze. Vier Jugendliche seien aber den Aktiven der Ortswehren übergeben worden. Zwölf Mitglieder kommen derzeit aus Hankensbüttel, neun aus Lingwedel, Langwedel und Dedelstorf und vier aus Schweimke. Mit 14,9 Jahren Durchschnittsalter sei der Feuerwehrnachwuchs allerdings „ziemlich alt“, neue, jüngere Mitglieder durchaus erwünscht, so Schulze. 54 Dienste absolvierten die Jungfeuerwehrleute, als größten Erfolg verbuchten sie den ersten Platz beim Kreisorientierungsmarsch im Oktober. Den von der Jugendwehr gewählten neuen stellvertretenden Jugendwart Andre Meyer bestätigte die Versammlung.

Besonders geehrt wurde Gerhard Marienfeld mit der Niedersächsischen Ehrennadel für seine 50-jährige Mitgliedschaft in der Ortswehr.

 

 

 

 

Dass das Jahr 2012 für Rat und Verwaltung nicht leicht sein wird, prognostizierte Gemeindebrandmeister Percy Pfeiff. Zwar gebe es noch keine Personalsorgen bei den Wehren, aber die Eintritte hielten sich in Grenzen, so dass in der Zukunft mit weniger Personal zu rechnen sei. Mit Kinderfeuerwehren wolle man Kinder frühzeitig für die Feuerwehr begeistern, sagte Pfeiff, der von steigenden Herausforderungen sprach. „Leider ist es Mode geworden, dass viele Menschen nur noch an sich und ihre Vorteile denken“, kritisierte er. Das „vorbildliche, mit außerordentlich professionellem Ausmaß“ ausgeführte Engagement der Ortswehr, lobte Bürgermeister Martin Rausch, der sein Grußwort noch vor dem Dienstvorgesetzten der Wehr und Samtgemeindebürgermeister Andreas Taebel sprechen durfte. Der saß auch als Ortswehrmitglied in der Versammlung und verwies auf den Umfang des Engagements der Ortswehr. „Das sind 70 Wochen jeweils 40 Stunden mit vielfältigen Aufgaben und Gefahrenlagen.“ Wie gut die Wehr ausgebildet sei, habe man bei dem Krisenmanagement beim Brand der Windkraftanlage sehen können. Taebel wurde zum Oberfeuerwehrmann befördert, Erik Benecke, der zum Feuerwehrmann des Jahres gekürt wurde, ist jetzt Hauptfeuerwehrmann. Christian Lohse, Stefan Wagner und Dennis Lahmann sind neu bei den Aktiven. Als einen der wichtigsten Termine nannte Elvers die Samtgemeindewettkämpfe, die die Ortswehr am 14. Juli ausrichten wird.

Text und Fotos : Isenhagener Kreisblatt

 

 

   
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